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Reisen nach Suedafrika

Land: Suedafrika
Region:
Hauptstadt: Pretoria
Fläche in Quadratkilometer:

Mögliche Zielflughäfen:
CPT Kapstadt
ca. Flugzeit nonstop: 11

Klima und Vegetation in Südafrika

Südafrika hat eine große Anzahl von Klimazonen. Von extremer Wüste in der Kalahari an der Grenze zu Namibia bis zu subtropischem Klima im Südosten und an der Grenze zu Mosambik. Das allgemeine Klima ist durch die Lage am südlichen Wendekreis überwiegend sonnig und trocken. Schnee gibt es im Winter meist nur in den Gebirgen. Die über das Jahr verteilten Niederschläge nehmen von Südosten nach Nordwesten ab, gleichzeitig nehmen die Temperaturen zu.

Durch seine Größe und mehrere Faktoren (Meeresströme, Höhenlage) bedingt, variiert das Klima zwischen den verschiedenen Teilen des Landes: das Klima der Westküste ist durch den Benguelastrom aus der Antarktis kühler und trockener. An der Ostküste sorgt der Agulhasstrom aus dem Indischen Ozean für ein eher feuchtes und warmes Klima.

Die Lage auf der Südhalbkugel führt dazu, dass die Jahreszeiten den europäischen entgegengesetzt sind. Im Winter, zwischen Juni und August, kann in den Drakensbergen, auf dem Highveld und in Johannesburg (1753 m über NN) und Umgebung Schnee liegen, abends und nachts ist es dann sehr kalt. Tagsüber steigen die Temperaturen auf etwa 23° C, im Sommer auf 30° C. Im Boland, der Region um Kapstadt (15 m über NN), herrscht im Winter kühles Klima mit Nieselregen. Von November bis März ist es dort warm bis heiß und trocken. In den Küstengebieten KwaZulu-Natals, u.a. in Durban (5 m über NN) und entlang der Ostküste ist die Luftfeuchtigkeit hoch, es weht jedoch meist ein kühlender Wind vom Meer. Die Temperaturen liegen hier ganzjährig etwa zwischen 25° und 35° C.

Das Plateau im Osten des Landes ist durch warme, aber selten unangenehm heiße Temperaturen gekennzeichnet. In der Karoo-Halbwüste und der Kalahariwüste kommt es dagegen zu extrem hohen Temperaturen.

Am Westkap weht eine ständige, frische Brise, die Sommer sind warm und selbst die Winter milde. Die Südküste ist durch ein gemäßigtes Klima charakterisiert. Es überwiegt eine Trockenvegetation mit ausgedehnten Savannengebieten, die im Westen in die Kalahariwüste und im Südwesten in die Karoo übergehen. Geschlossene Waldbestände finden sich nur im regenstarken Osten und Südosten

Einreisebestimmungen
Deutsche Staatsangehörige benötigen zur Einreise und einem Aufenthalt bis zu 90 Tagen kein Visum, es ist jedoch ein gültiger Reisepass vorzulegen, der Personalausweis reicht nicht aus. Der deutsche Reisepass muss bei der Einreise mindestens noch eine freie Seite haben (Kurzfassung). Weiteres bitte auf der Internet-Seite der südafrikanischen Botschaft: www.suedafrika.org
Achtung: Die Einreisebestimmungen gelten für deutsche Staatsbürger- für Staatsbürger anderer Länder gelten oftmals andere Bestimmungen; bitte wenden Sie sich an die zuständige Botschaft. Sollten Sie aufgrund unzureichender Einreisedokumente die Reise stornieren oder umbuchen, gehen etwaige Kosten zu Ihren Lasten.

Deutsche Vertretung/Botschaft/Konsulat
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland, Leiter Harro Adt, außerordentliche und bevollmächtigte Botschafter Pretoria, 180 Blackwood Street, Arcadia, Pretoria 0083, Telefon: (0027 12) 42789 00), Fax: (0027 12) 3439401, Postanschrift: Embassy of the Federal Republic of Germany, P.O. Box 2023, Pretoria 001 Südafrika, www.pretorai.diplo.de, mail: GermanEmbassyPretoria@gonet.co.za; ein Konsulat und eine nicht ganzjährig geöffnete Außenstelle der Botschaft befindet sich auch in Kapstadt.

Sprachen

 

Südafrika hat seit dem Ende der Apartheid elf offizielle Landessprachen: Englisch, Afrikaans, isiZulu, Siswati, isiNdebele, Sesotho, Nördliches Sotho, Xitsonga, Setswana, Tshivenda und isiXhosa. Das Land ist damit nach Indien das mit den meisten offiziellen Sprachen der Welt. Daraus resultierend gibt es auch elf unterschiedliche offizielle Landesnamen. Etwa 0,7% der Schwarzen und 59,1% der Weißen sprechen Afrikaans als Muttersprache. Englisch wird von 0,5% aller Schwarzen und von 39,3% der Weißen zu Hause gesprochen. Die restlichen Sprachen werden von der schwarzen Bevölkerung als Muttersprache gesprochen. Etwa 2,0% sprechen IsiNdebele, 22,3% sprechen IsiXhosa, 30,1% IsiZulu, 11,9% Sepedi, 10,0% der Schwarzen lernen Sesotho als Muttersprache, 10,3% Setswana, 3,4% SiSwati, 2,9% Tshivenda and 5,6% Xitsonga. Nur etwa 0,3% der schwarzen Bevölkerung und 1,1% der Weißen sprechen keine der elf offiziellen Landessprachen als Muttersprache.

Nr. Provinz Ehemalige Homelands und Provinzen Hauptstadt Fläche (km²) Bevölkerung in Mio. (2001)
1 Western Cape (Westkap) Kapprovinz Kapstadt 129.370 4.524.335
2 Northern Cape (Nordkap) Kapprovinz Kimberley 361.830 822.726
3 Eastern Cape (Ostkap) Kapprovinz, Transkei, Ciskei Bisho 169.580 6.436.761
4 KwaZulu-Natal Natal, KwaZulu Pietermaritzburg 92.100 9.426.018
5 Free State (Freistaat) Oranje-Freistaat, QwaQwa Bloemfontein 129.480 2.706.776
6 North West (Nordwest) Transvaal, Kapprovinz, Bophuthatswana Mafikeng 116.320 3.669.349
7 Gauteng Transvaal Johannesburg 17.010 8.837.172
8 Mpumalanga Transvaal, KwaNdebele, KaNgwane, Bophuthatswana, Lebowa Nelspruit 79.490 3.122.994
9 Limpopo Transvaal, Venda, Lebowa, Gazankulu Polokwane 123.900 5.273.637

Tourismus in Südafrika

Der Tourismus hat sich seit dem Ende des 20. Jahrhunderts zu einem sehr wichtigen Wirtschaftsfaktor Südafrikas entwickelt. Bedeutende Sehenswürdigkeiten des Landes sind unter anderen:

In Jahr 2005 wurde der Tourismusanteil vom Bruttosozialprodukt schon auf mehr als 7% geschätzt. Im Jahr 2002 besuchten mehr als sechs Millionen Touristen das Land. Ungefähr 3% der erwerbstätigen Südafrikaner arbeiten in der Tourismusbranche, für die weitere Zuwachsraten prognostiziert werden. Am 13. Mai 2002 präsentierte der südafrikanische Umwelt- und Tourismusminister Mohammed Valli Moosa Leitlinien für eine verantwortungsvolle Tourismusentwicklung in Südafrika. Damit soll nicht nur der Tourismus im Lande gefördert, sondern vor allem die einheimische Bevölkerung in die Planung und Entwicklung des Tourismus einbezogen werden. Besonders die ärmeren Schichten sollen so direkter vom Tourismus profitieren.